Fast das ganze Quartal gingen die Kurse schön nach oben und dann kommen diese letzten Tag in denen es deutlich nach unten geht. Alles in allem waren das im September, wenn man das Hoch des 4. zugrunde legt, fast 10%, so dass für das ganze Quartal nur ein mickriges Plus von 1,12% übrig bleibt. Aber wenigstens ein Plus und der Endstand von 3.257 Punkten ist wieder ein wenig näher an meinem gesamten Einstiegskurs, zumal der mit jedem weiteren, darunter liegenden Kauf fällt.
Aufgrund der höheren Kurse ist die Anteilszahl dieses Quartal auch nur noch 8,7407, aber das sind trotzdem fast doppelt so viele Anteile wie zu Höchstkursen. Aber das beschäftigt mich aktuell nur am Rande. Mir geht es vielmehr um die Frage, wie es weitergeht. Ist dies bereits wieder ein Vorbote für fallende Kurse hin zu einem neuen Tief oder stimmen die Meldungen der Presse, dass jetzt endgültig alles vorbei ist.
Die Gespräche, die ich führe, lassen mich eher darauf schließen, dass immer noch alle Leute die Schnauze gestrichen voll haben. Der Schließung des neuen Marktes ging eine unglaubliche Kapitalvernichtung einher, die mehrere Firmengründer sogar ins Gefängnis gebracht hat. Gerade in diesem Segment haben sich viele Investoren jedoch Reichtum erhofft und sind sehr spät zu unglaublich hohen Kursen eingestiegen, gegenüber denen der Rückgang im DAX von knapp 60% noch fast moderat aussieht.
Dennoch bedeuten auch knapp 60% Rückgang noch eine notwendige Steigerung von 150%, um die Höchstkurse wiederzusehen. Dies würde jedoch nur für eine Investition zum Höchstkurs gelten, da ist es bei den meisten wohl ein wenig besser. Sicherlich, für Investoren in Einzelaktien oder den Index des neuen Marktes kann es auch deutlich schlechter Aussehen. Bei mir, natürlich auch aufgrund der vielen Käufe meines Sparplans auch zu tiefen Kursen, reicht eine Steigerung von „nur“ knapp 46%.
Es erklärt sich aus der Dynamik, dass die gut 1% als Kurssteigerung für dieses Quartal unbefriedigend sind, aber eher psychologisch. Denn auf ein Jahr gerechnet sind es fast 5% und damit kann jeder Aktionär doch grundsätzlich zufrieden sein. Allenfalls für den Sparplan ist ein solcher Kursverlauf nicht angenehm, weil die Kaufkurse eben dann höher als bei einer gleichmäßigen Steigerung sind. Trotzdem sind die Kurse im Moment niedrig, wird der Zeitraum als Ganzes betrachtet.
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